Zunächst wird es hilfreich sein zu wissen, mit welcher Art Sie es zu tun haben. Es gibt dazu sehr anschauliche Webseiten, auf denen auch über die Lebensweise einiges zu erfahren ist: z.B. Wildbienen.de, hymenoptera.de, deutschland-summt.de,  Wespenbroschüre des Kreises Unna und viele mehr.

Was ist zu tun?

Bienen und Faltenwespen haben einen großen ökologischen Wert. Zu klären ist deshalb zunächst, ob das Nest bzw. Kolonie bleiben kann. Dies ist sehr häufig der Fall. Wenn nicht, sollte geprüft werden, ob eine Umsiedlung möglich ist. Wenn aufgrund der örtlichen Verhältnisse die Umsiedlung wenig erfolgsversprechend erscheint, kann in begründeten Fällen eine Vernichtung in Frage kommen.  Dabei ist zu berücksichtigen, dass Hornissen, Hummeln, Wildbienen sowie bestimmte Wespenarten wie z.B. die Mittlere Wespe einen besonderen Schutzstatus genießen.

Zuständig im engeren Sinne ist niemand, da es sich um Wildtiere handelt. Lediglich im öffentlichen Raum  nehmen manche Feuerwehren sich der Aufgabe noch an. Die nach wie vor verbreitete Annahme die Feuerwehr sei für den privaten Bereich „zuständig“ ist allerdings seit einigen Jahren falsch. Es gibt einzelne Imker, die nach Absprache tätig werden. Für alle Fälle, bei denen es sich insbesondere bei der Gemeinen Wespe um einen schwer zugänglichen Hohlraum bzw. um den Dachbereich handelt, sind eher Schädlingsbekämpfer der passende Ansprechpartner. Die Umweltämter sind schwerpunktmäßig beratend tätig.

Bitte beachten Sie, dass sowohl eine telefonische Beratung und ganz bestimmt die Hilfe vor Ort mit Aufwand verbunden ist. Deshalb informieren Sie sich bitte zuerst über die vielfältigen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Ganz nebenbei lässt sich dabei entdecken, wie spannend die Vielfalt  der Insektenwelt sein kann…

 

Ansprechpartner  für Wildbienen:

Hermann Hunfeld, www.wildbien.de, Dortmund

 

 

Ansprechpartner für Wespen:

Jörg Nies,  Unna-Massen, 02303/50947 (nur Wespen)

 

Ansprechpartner für Bienenschwärme (teilweise auch Wespen, Wildbienen, Hummeln, bitte nachfragen) :

Raum Fröndenberg:       Georg Löcken 02377/2968

Raum Lünen:                Hüseyin Vuran 0157/73128041

Raum Unna:                 Paul Dircks 0170/2440608

Raum Hamm:               Waldemar Mannshoven 0177/6440779

                                   Ahmed Erdogan 0176/24768495

                                   Michael Ihme 0177/3011265

                                   Thomas Hess 0171/1738486

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr finden an der Ökostation wieder praktische Schulungen an den Völkern mit Dr. Pia Aumeier statt, zu denen der Kreisimkerverein alle Interessierten herzlich einlädt.

 

Termine:

14.03.2019      16 – 19 Uhr Sicher auswintern

16.05.2019      16 – 20 Uhr Schwarmverhinderung

08.08.2019      16 – 20 Uhr Spätsommerpflege

10.10.2019      16 – 20 Uhr Sicher durch den Winter

 

Ort:

Umweltzentrum Westfalen, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen

 

zu 1. Der Vorsitzende Alfons Pohlmann begrüßt insgesamt 30 stimmberechtigte Mitglieder  sowie ca. 10 Gäste. Besonders begrüßt werden Vertreter der Landwirtschaft, die später zu Wort kommen werden.

zu 2.-4. Mit der satzungsgemäßen Einladung und der genehmigten Tagesordnung ist die Versammlung beschlussfähig. Zum Protokoll von Jörg Nies gibt es keine Ergänzungen. 

zu 5. Der Vorsitzende erwähnt in seinem Jahresbericht u.a. die Notwendigkeit die vielen Anfänger der letzten Jahre weiter fortzubilden. Die Anzahl der Imker ist mittlerweile wieder mit dem Niveau um das Jahr 1950 herum vergleichbar.

zu 6. Der 2. Vorsitzende Georg Löcken weist am Rande seines Berichts über die Vertreter-Versammlung des LV darauf hin, dass die Tierseuchenkasse bei von der Meldung abweichender Völkerzahl Schadensfälle nicht reguliert.

zu 7. Thomas Meyer; Obmann für Bienengesundheit,  kann berichten, dass im letzten Jahr 2018 alle 59 Monitoring-Proben negativ waren. Im Umland gab es immerhin 9 Kreise mit 29 AFB-Fällen. Für 2019 sind 61 Proben über die Hebeliste möglich. Gemeldet sind derzeit 383 Imker mit 3507 Völkern. Für die BSV-Ausbildung sind Interessierte willkommen. Im Jahr 2019 wird ein Imker aus Hamm teilnehmen.

Zuchtobmann Hüseyin Vuran konnte im Jahr 2018 21 Königinnen von den Inselbelegstellen zurückbringen. Es handelt sich  um die Linien Sklenar und Troiseck. Im Jahr 2019 werden wieder 10 Prüfvölker in die Saison gehen. Ab der zweiten Mai-Woche wird voraussichtlich mit dem Umlarven begonnen – Interessierte können sich melden.

Alfons Pohlmann kann als Honigobmann u.a. berichten, dass der Kreis Unna/Hamm mit 46 teilnehmenden Imkern weit über dem Durchschnitt liegt.

zu 8. Kassenführer Paul Dircks erläutert die finanzielle Lage. Der insgesamt solide Bestand ist um 84.-€ gesunken. Er bittet bei Erstattungen um Vorlage der Originalbelege.     

zu 9-10. Kassenprüferin Anette Groß bescheinigt  im Namen des IV Massener Heide eine ordentliche Kassenführung, so dass der Vorstand entlastet werden kann – das Ergebnis ist einstimmig.

zu 11. Aktivitäten: Für den Anfängerkurs gibt es derzeit 18 Anmeldungen, erstmalig kann direkt im Anschluss der Sachkundenachweis erfolgen.    Es sind 4 Schulungstermine mit Dr. Pia Aumeier angesetzt.

zu 12. Der Wirtschaftsplan (siehe Anlage) wird einstimmig angenommen.

zu 13. Wahlen (alle einstimmig): 2. Vorsitzender und Landschaftsbeirat:  Georg Löcken; Schriftführer: Jörg Nies; Obmann für Bienenweide: Jochen Zamponi; LV-Delegierte für die Versammlung am 30.4.19: Georg Löcken, Jochen Zamponi, Martin Greitke, Ulrich Imka.

zu 14. Verschiedenes: Martin Greitzke und Dr. Nina Parohl vom IV Bönen weisen auf die vom Kreis geförderte Abgabe von Obstbäumen hin.     

Termine:

10.2.2019 Detlef Ottersbach von der Inselbelegstelle Norderney zur Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht (AGT), 14 Uhr Gaststätte Haseneck

26.2.19 WLV-Kreisverbandstag in Schwerte: Landwirtschaft im Klimawandel

ab 2. Mai-Woche Umlarven bei Hüseyin Vuran in Brambauer

Anfang Juni Feldrundfahrt der Landwirte, Einladung durch den WLV folgt

 29.8.2019 Abgabe der Honiglose bei Alfons Pohlmann ab 17 Uhr

25.10.2019 Herbstveranstaltung des KIV in Hamm; angefragt werden Vertreter der Grünflächenämter Hamm und Unna 

24.1.2020 Delegierten-Versammlung des Kreisimkervereins in Hamm

 

Protokoll: Jörg Nies;  gezeichnet: Alfons Pohlmann

 

(Foto zur Verfügung gestellt von Jörg Nies) 

Heinz Wilhelm Büscher, Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe, sowie Landwirt Bernhard Albers aus Unna-Billmerich berichten bei der Delegiertenversammlung des KIV über die Anlage von etwa 150km Blühstreifen (einschließlich des Kreisverbands- Gebietes Ennepe-Ruhr/Hagen). Aufgrund von Schwierigkeiten mit den exakten Flächenangaben im Rahmen der Prämienbeantragung bevorzugen die Landwirte die sog. „Einfach-So-Variante“, wobei das Saatgut von der Stiftung Westfälische Landschaft zur Verfügung gestellt wird.  Diskutiert werden u.a. die Tageszeit der Mahd von Futterflächen, Dauerbrachen, Mahd von Seitenrändern, Kornblumen. Die Teilnehmer sind sich mit wenigen Ausnahmen darüber einig, dass Landwirte und Imker durch gemeinsame Gespräche voneinander profitieren.                                                                 

 

Bienen sind ein faszinierendes Wesen, wir wollen Ihnen zeigen worauf es ankommt wenn man Bienen halten will, welche Arbeiten im Laufe eines Jahres anfallen, und wie ich das Produkt Honig ernte und verarbeite.

Der Kreisimkerverein Unna – Hamm führt vom 19.02.2019 bis 22.06.2019 einen Einführungslehrgang in die Imkerei durch.

Die Theoretischen Unterrichtseinheiten finden Dienstag um 19 30 Uhr im HSV Casino an der Evora Arena, Jürgen Graefe Allee, 59063 Hamm, statt.

    Die Praktischen Unterweisungen finden am Bienenstand, Caldenhof 15,

    59063 Hamm statt. Diese Termine werden vorher abgesprochen.

 

Aufbau einer Imkerei: Grundlagen

 

1.Abend 19.02.2019 Beginn: 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

              Thema: Vorstellen des Kurs Programmes

   Wo liegt der Wert der Bienen,?

   Welche Vorgaben und Gesetze muss ich als Imker beachten?

   Vereine und Verbände, was bringen sie mir?

                                                         Referent: Alfons Pohlmann

 

2.Abend 26.02.2019 Beginn: 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

   Biologie der Biene und ihre Unterscheidungsmerkmale

                                                         Referent: Dr. Friedhelm Wessel

 

3. Abend 05.03.2019 um 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr 

    Bienenkrankheiten der Bienenbrut, ihre Erkennung

    Welche Maßnahmen muss ich als Imker danach durchführen?

                                                         Referenten: Thomas Meyer und Vuran Hüseyin

 

4. Abend 19.03.2019 um 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

   Bienenkrankheiten, der erwachsenen Biene und ihre Behandlung

                                                         Referenten: Thomas Meyer und Vuran Hüseyin

 

5. Abend 26.03.2019 um 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

   Betriebsmittel und Maße in der Imkerei

                                                         Referentin: Barbara Dippel – Wagner

 

Praktischer Teil: nach Absprache Samstagnachmittag 13 30 Uhr bis 16 Uhr

    Praktische Arbeit an den Betriebsmitteln die immer wieder erledigt werden  müssen, wie das Drahten der Rähmchen,

    Einlöten der Mittelwände und vieles andere mehr,

    Auswinterung, Frühjahrsarbeiten, Frühjahrsnachschau

    Was muss kontrolliert werden und wie, Futterkranzproben, Standortsuche, Standortfragen?

    Reinigung von Beuten und Rähmchen, Werkzeuge und Schutzkleidung

    Wachs, was bedeutet das für den Imker an Arbeit und Sorgfalt bei der

    Gewinnung und Verarbeitung?

 

6. Abend 02.04.2019 um 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

    Die praktische Arbeit durch das Bienenjahr Teil 1

                                                         Referent: Paul Dircks

 

7. Abend 07.05.2019 um 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

    Die praktische Arbeit durch das Bienenjahr Teil 2

                                                         Referent: Paul Dircks

 

8. Abend 21.05.2019 um 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

    Honig, die Entstehung und Ernte

                                                         Referent: Alfons Pohlmann

 

9. Abend 28.05.2019 um 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

   Hygiene in der Imkerei.

   Welche Sorgfalt muss ein Imker bei der Gewinnung

   von Honig beachten?

                                                         Referent: Alfons Pohlmann

 

10. Abend 04.06.2019 um 19 30 Uhr Ende gegen 21 30 Uhr

   Fragen zum Sachkundenachweis Honig aus der Honigfibel

                                                         Referent: Alfons Pohmann

 

11. Tag 22.06.2019 von 12 00 bis 19 00 Uhr

Sachkundenachweis Honig rechtlicher Teil mit Prüfung 6 Std.

    Ausgabe der Zertifikate nach bestandener Prüfung.

    Dieses Zertifikat berechtigt zum Bezug von Gewährstreifen des Deutschen Imkerbundes.

 

Die Kursgebühr beträgt 140,00 € einschließlich dem Buch von

Dr. Sebastian Spiewok   „Imkern als Hobby“

    Für Ehepartner oder Kinder/ Eltern wird keine Gebühr berechnet, diese können jedoch nur teilnehmen,

    wenn genügend Plätze vorhanden sind.

Für den Sachkundenachweis Honig ist eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 20,00 € pro Person zu zahlen.

Der Kursbeitrag wird am 2. Abend in bar kassiert. Unterlagen zu jedem Abend werden je Familie nur einmal ausgegeben.

    Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen

 

Anmeldung bei:

Alfons Pohlmann, Caldenhof 15, 59063 Hamm

Tel: 02381 57975 , E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

www.imkerakademie.de

www.apis-ev.de

www.diehonigmacher.de

www.kreisimkerverein-unna-hamm.de

 

 

 


(Foto zur Verfügung gestellt von Alfons Pohlmann)

 

Honigbewertung 2018: Aus dem Kreis Unna/Hamm beteiligten sich mit einem sehr guten Ergebnis 46 Imker mit 94 Losen an der Honigbewertung 2018 des Landesverbandes Westfälisch Lippischer Imker.  Insgesamt nahmen 10% mehr Imker an dieser freiwilligen Selbstkontrolle teil – eine gute Chance für eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung, so der Vorsitzende und Honigobmann des Kreisimkervereins Alfons Pohlmann.

Im Anschluss an die Vergabe der Urkunden referierte Dr. Pia Aumeier von der Ruhruniversität Bochum über die Bedeutung der Honigbiene und anderer Bestäuber im Naturhaushalt. Fazit: Die Honigbiene ist wichtig – die Bewertung mit Hilfe von Zahlen sollte von Imkern allerdings mit Augenmaß erfolgen, da bei der Bestäubung auch Fliegen, Hummeln, Libellen und vor allem auch Käfer eine große Rolle spielen. Grundsätzlich gelte: Blütenvielfalt braucht Bestäubervielfalt!  Flächen sollten dazu öfter sich selbst überlassen und beobachtet werden.Informationen gibt es z.B. unter www.wildbienen.info oder www.handwerksprodukte.de  Fotos: Nies

 


(Foto zur Verfügung gestellt von Alfons Pohlmann)